Wirtschaftshof Spandaushadow

   IMAGEKAMPAGNE: PLASTIKTÜTENFREIE NEUSTADT

schuelerstudie

Im Mai 2017 war es soweit. Gemeinsam mit unseren Gewerbetreibenden und den SchülernInnen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums wollten wir das Plastiktütenverhalten unserer Spandauer NeustädterInnen kennenlernen. In einer ersten Phase der Aktion erarbeiteten wir gemeinsam mit den Schülern einen Fragebogen, der unter 195 Kunden der vor Ort ansässigen Gewerbetreibenden zum Einsatz kam. Nach der Auswertung unserer Befragung erlangten wir Ergebnisse, die alle überraschten, denn ganze 78 % der Kundschaft war bereit, für die herkömmlichen Obst- und Gemüstetüten, die überall kostenlos zur Verfügung stehen, einen Betrag in Höhe von 5-10 Cent zu entrichten!

Schuelerflyer

In einem zweiten Schritt erarbeiteten die Schüler mit uns gemeinsam einen Flyer, den sie im weiteren Verlauf der Aktion mit 300 Jutebeuteln an die Kundschaft verteilt haben. So kamen sie auch mit den Kunden ins Gespräch und konnten sie auf das Thema Plastikmüll und die von ihnen erarbeiteten Studien-Ergebnisse sensiblisieren und informieren. Zu dem Schülerflyer gelangen Sie HIER.

Diese Schüleraktion hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Sie ist von der DUH (Deutsche Umwelthilfe) ausgezeichnet worden und ist zudem auch durch die Presse gegangen. 

Im letzten Aktionsschritt werden die ausführlichen Ergebnisse dieser Umfrage an die Gewerbetreibenden der Spandauer Neustadt getragen und mögliche Umsetzungsmaßnahmen mit ihnen besprochen. Dazu wurde eine ausführliche Broschüre erstellt, die Sie HIER beziehen können.

 Broschuere 2

Wir danken sowohl den Gewerbetreibenden REWE in der Schönwalder Str. und dem Gögce Supermarkt am Lutherplatz für die Teilnahme am Projekt, als auch der DUH (Deutschen Umwelthilfe) für die Unterstützung und Auszeichnung dieser ganz besonderen Aktion. Ein ganz besonderer Dank geht ebenfalls an die Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums für ihren großartigen Einsatz.

Auch möchten wir sehr herzlich Herrn During und damit auch dem Tagesspiegel für den tollen Bericht  HIER  danken!

Flying Communication: Sauberkeit in der Spandauer Neustadt

Im Juli 2016 fand ein Gewerberundgang statt, bei dem die Gewerbetreibenden mit wichtigen Partnern aus der Wirtschaft, dem Bezirksamt, der IHK und dem Quartiersmanangement ins Gespräch gehen konnten.

An dieser Stelle möchten wir all unseren Gewerbetreibenden für das zahlreiche Mitwirken an unserer Aktion danken. Wir freuen uns über die anregenden Gespräche und auch darüber, dass sich die Gewerbetreibenden so vielfältig und interessiert dem Thema Sauberkeit geöffnet haben und an unserem Rundgang teilgenommen haben. Sie erkannten, wie wichtig es ist, das Image unserer Einkaufsstraßen zu heben und ab sofort auch diese durch Eigenengagement sauber zu halten.

Ebenfalls möchten wir der Firma Niederberger für das Sponsoring der Besen für diese Aktion danken.

Einladung AG Gewerbe

 

Flying CommFlying commuFlying communiflying communication

SPANDAUER NEUSTADT ATTRAKTIV

Steigerung der Attraktivität vor Ort: Umgestaltung des Bismarckplatzes

Wir, das Marktplatz Neustadt Team, verstehen uns als das Sprachrohr der Gewerbetreibenden. Durch unsere direkten Gespräche mit ihnen, wissen wir sofort, wo der Schuh drückt. In diesem Fall waren es die Gewerbetreiben vom Bismarckplatz, die uns auf diverse Probleme aufmerksam machten, die sie selbst zu bewältigen nicht in der Lage waren.

Durch eine falsche Planung des Platzes, waren sie häufig mit unangenehmen Situationen konfrontiert worden, die für sie geschäftsschädigend waren. So wuchsen auf dem Platz, in direkter Nähe zu den Tischen, die die Gewerbetreibenden im Sommer auch draußen aufstellen wildwuchernde hohe Büsche, die ständig durch Betrunkene oder andere Personen als Toiletten frequentiert wurden – und das in direkter Nähe zu essender Kundschaft!

Auch Bänke wurden falsch in die wilden Wucherungen platziert, so dass es regelmäßig prekäre Situationen mit unangenehmen Passanten gab, die den Ort zum Pöbeln und Grölen benutzten.

Die dort verankerten Mülleimer quollen ständig über, da dort die BSR für deren Leerung nicht zuständig war und sich somit der Müll überall auf dem Platz verteilte.

Auch die dort aufgestellten Stromkästen waren mit Graffiti beschmiert.

Unsere Aufgabe war nun, sich dieser Umstände anzunehmen und Abhilfe zu schaffen. Als alle Zuständigkeiten geklärt waren, ging es an die Arbeit. Zusammen mit dem Bezirksamt, den Gewerbetreibenden und dem Grünflächenamt haben wir viel erreicht. Die Bänke wurden umgesetzt, der Platz neu gestaltet und frisch begrünt. Die Mülleimer kamen weg. Die Gewerbetreibenden übernahmen Patenschaften für die neuen Pflanzen. Nun erscheint der Platz offen und freundlich und die Gewerbetreibenden freuen sich über eine zufriedene Kundschaft.

Bismarckplatz

Schöne Stromkästen für den Bismarckplatz

Im Zuge der Bismarckplatz-Erneuerung wurden die Stromkästen neugestaltet. Vorher waren sie mit hässlichen Graffitischmierereien überzogen, jetzt stellen sie einen direkten Bezug zum Bismarckplatz und dem Namensgeber dar und halten auf verschiedenen Bildern die historischen Familienporträts der Familie Bismarck fest.

Für das Projekt konnten wir den Künstler Günter Deniselle gewinnen, der sich der Aufgabe mit Detailgeschick gewidmet hat.

Die Finanzierung des Projektes besorgten wir aus dem Aktionsfond des Quartiersmanagements der Spandauer Neustadt.

Einen entsprechenden Artikel zum Bismarckplatz erhalten Sie HIER.

stromkaesten vorher

stromkaesten nachher

 

WER HILFE BRAUCHT, DEM WIRD GEHOLFEN

Bei unserer Projektarbeit erreichen uns auch Schicksale, derer wir uns annehmen. Solange es im Rahmen unserer Möglichkeiten steht, leisten wir direkte uns sofortige Hilfe und Unterstützung, wie bei unserem Schneider Tamer Mohamed in der Lutherstrasse 1, 13585 Berlin.

Bevor Tamer Mohamed zu seiner Selbständigkeit kam, hatte er bereits einen persönlich frustrierenden und erfolglosen Bewerbungsmarathon hinter sich. Seine letzte Hoffnung legte er in die Hände von Petra Hille von der Wirtschaftsförderung im Rathaus Spandau. Sie begleitete ihn beratend und ideell, setzte ihr Kontaktnetzwerk in Bewegung und fand im Quartiersmanagement (QM) der Spandauer Neustadt einen verlässlichen Partner. Als Tamer Mohamed letztes Jahr das QM-Büro aufsuchte, erklärte man ihm, eine alteingesessene Schneiderin suche eine Unternehmensnachfolge für ihren kleinen Schneidersalon.

Schnell einigte er sich mit der Schneiderin über die Eckdaten der Geschäftsübernahme und bald wurde Tamer Mohamed zum neuen Geschäftsinhaber. Mit finanzieller Unterstützung seiner Freunde und Familie war er in der Lage, den Abstand an die Vorbesitzerin zu zahlen. Damit übernahm er vor allen Dingen den alten Kundenstamm und einen guten Ruf – alles andere, z.B. die Nähmaschinen, die dringend notwendig sind, um seine Existenz zu sichern, waren fast nicht mehr zu gebrauchen und auch die Räumlichkeiten wirkten sehr mitgenommen. Sowohl für neue Maschinen als auch für die Räume und die sanitären Anlangen, die dringend einer Auffrischung bedürften, hatte er keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung. Bis jetzt hat der Laden keine Heizung, kein Warmwasser, alte Stromleitungen und einen maroden Fensterschutz.

In dieser Notlage brachte ihn das QM mit den Mitarbeitern des „Marktplatz Neustadt“ zusammen, einem Projekt, das sich der Förderung und Unterstützung der lokalen Ökonomie der Spandauer Neustadt verschrieben hat. Hier stellte Tamer Mohamed seine Probleme dar. Im Anschluß an das gemeinsame Treffen, suchten wir seine Räumlichkeiten auf. Gemeinsam analysierten wir seine wirtschaftliche Lage und das Geschäftskonzept und wirkten beratend sowohl bei der Laden- und Schaufenstergestaltung als auch vermittelnd und klärend bei Gesprächen mit dem Jobcenter. Schnell wurde klar, dass dem Amt und auch den von Herrn Tamer zuvor angesprochenen Banken die Hände gebunden waren: den Mitarbeitern des Jobcenters standen rechtliche Vorschriften im Weg, den für eine Finanzierung der Maschinen in Frage kommenden Banken hingegen die mangelnden Sicherheiten, weshalb sie Tamer Mohamed keine finanziellen Mittel bewilligen konnten. Lediglich die Hausverwaltung sagte ihre Unterstützung zu. Sie wird neue Stromleitungen legen und für warmes Wasser sorgen.

Aus der Befürchtung heraus, als Schneider seine Kundschaft nicht optimal bedienen zu können, entwickelten wir die Idee, Herrn Mohamed mit Hilfe des Crowdfundings eine Anschubfinanzierung zu beschaffen. Eine perfekte Ergänzung des Unterstützungsteams fanden wir in Ines Zimzinski, Mitbegründerin des German Crowdfunding Verbandes und IHK-Dozentin.

Gemeinsam erarbeiten wir momentan den Crowdfunding-Auftritt des Schneiders auf der Internetplattform Startnext. Hier versuchen wir mit Hilfe einer finanziellen Unterstützung der „Crowd“ mindestens 1.500 Euro für Tamer Mohamed zu sammeln. Wir verstehen es als eine Anschubfinanzierung, mit der der Schneider die Möglichkeit erhalten soll, eine oder zwei gebrauchte Maschinen mit Garantie zu erwerben, damit er mit seinem Handwerk besser als bisher aufgestellt ist und mit seiner Arbeit beginnen kann. Außerdem soll der Laden einen frischen Anstrich erhalten, sowie zwei bis drei neue Lampen und nach Möglichkeit auch eine Ladentheke.

 Weitere Informationen zum Crowdfunding-Projekt erhalten Sie HIER.

   GEWERBETREIBENDE SICHTBAR MACHEN

Neben unserer Beratung der Gewerbetreibenden im Bereich Eigenmarketing finden regelmäßig Werbekampagnen für unsere Gewerbetreibenden statt.

Marketingkampagne: Werbepostkarten

Um unsere Gewerbetreibenden der Spandauer Neustadt bekannter zu machen, entstanden verschiedene Postkarten, an denen mehrere Gewerbetreibende zusammengearbeitet haben.

160613 PK Rad   160613 PK Rad4

Diese Karten sind mit 14.000 Stück großflächig auf die Haushalte der Spandauer Neustadt und in angrenzenden Kiezen verteilt worden.

    160617 PK Kamera4     160617 PK Kamera

Da einige unserer teilnehmenden Gewerbetreibenden ein sehr besonderes Angebot offerieren, fanden zusätzlich auch Auslagen mit 1.500 Stück in angesagten Locationen der benachbarten Berliner Bezirke wie Charlottenburg, Wilmersdorf, aber auch im Prenzlauer Berg statt.

160613 PK Park     160613 PK Park4kl

GEWERBETREIBENDE ZUM KENNENLERNEN

 Advent To Go - 2014

Die Gewerbetreibenden der Spandauer Neustadt erhalten von uns Unterstützung bei der Ausrichtung und Organisation von Gewerbeevents. So entstand in gemeinsamer Zusammenarbeit der "ADVENT TO GO". An der Aktion 2014 beteiligen sich an 24 Tagen 14 Geschäfte und Unternehmen und 8 Einrichtungen der Spandauer Neustadt. Es entstand ein abwechslungsreiches Programm, das sich einer positiven Besucherresonanz und fröhlicher Atmosphäre erfreute. 5000 Flyer gingen in den Druck und wurden von den Teilnehmern verteilt. Auch gab es Presseankündigungen im Spandauer Volksblatt, der Kiezzeitung und dem Wirtschaftshof Spiegel. Welche kreativen Adventsideen sich die Teilnehmer haben einfallen lassen, erfahren Sie beim Klick auf die jeweiligen Bilder. 

ATG Aussen kl

ATG Innen kl

AG GEWERBE

   MIT WISSEN UND KNOW-HOW ZUM ERFOLG

Die aus der Umfrage ermittelten Bedarfsinhalte fließen in der AG-Gewerbe in Seminare, Podiumsdiskussionen und Workshops ein. Folgende Sitzungen haben bereits stattgefunden:

Laden- und Schaufenstergestaltung

In unserem Seminar zur Laden- und Schaufenstergestaltung erhielten die Teilnehmer von der Innenarchitektin Cathrin Büsse wichtige Informationen, wie sie ihren Gewerbeladen und das Schaufenster optimal gestalten können, worauf dabei dringend zu achten sei und wie man ein authentisches und glaubwürdiges Erscheinungsbild - mit wenigen Mitteln - schnell und einfach erschaffen kann.

 AG Gewerbe März 200

Klicken Sie bitte HIER, um das Handout zu "Landen und Schaufenstergestaltung" zu erhalten.

Crowdfunding

Crowdfunding ist eine moderne Finanzierungsform für Geschäftsprojekte ohne Fremdkapital und damit ohne Bank! Anstatt Bankenkredite bedienen zu müssen, bietet man beim Crowdfunding seinen Geldgebern Gegenleistungen an, die nah am eigenen Geschäftskonzept liegen. Das könnten bei einem Musiker handsignierte CDs sein oder bei einem Schneider ausgefallene und selbstgenähte Taschen. Es gibt unzählige Möglichkeiten hier kreativ zu werden. Wie der Prozess des Crowdfunding funktioniert und was alles dabei beachtet werden muss, weiss Ines Zimzinski, Mitbegründerin des German Crowdfunding Verbandes, IHK-Dozentin im Kurs IHK zertifizierter Crowdfunding Berater und UdK-Dozentin zum Thema Crowdfunding und Kultur.

AG Gewerbe Augustkl

 Klicken Sie bitte HIER, um das Handout zum "Crowdfunding-Seminar" zu erhalten.

Gründungs- und Unternehmensfinanzierung

Nach welchen Kriterien vergibt die Bank Finanzierungen an Gewerbetreibende? Welche Unterlagen müssen da sein? Was für ein Prozess läuft vom Kundengespräch bis zur Mittelvergabe ab? Welche Sicherheiten werden von der Bank verlangt? Gibt es Möglichkeiten, Kredite zu beantragen bzw. eine Finanzierung auf die Beine zu stellen auch wenn keine Sicherheiten vorliegen? Diesen und ähnlichen Themen stellten sich fünf Bankexperten bei einer Podiumsdiskussion unserem interessierten und ambitionierten Publikum.

  150523 Postkarte 200

Einkommenssicherung und Rentenlösung

Die Absicherung des eigenen Einkommens wie auch der Aufbau einer verlässlichen Altersvorsorge ist ein zeitintensives und auch kompliziertes Thema, dem sich viele Personen nur ungern oder unzureichend widmen. Wir schaffen Abhilfe und vermitteln in unserem Seminar verständlich alles, was notwendig ist, um sich rundum sicher zu fühlen.

AG Gewerbe Augustkl

Buchhaltungspflichten und notwendige steuerliche Erklärungen

In diesem Seminar wurden den Teilnehmenden die Grundlagen der Buchhaltung nähergebracht sowie eine Einleitung in die notwendigen steuerlichen Erklärungen geboten. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Flyer unten und dem Handout HIER.

Buchhaltung und Steuern


AG-Gewerbe-Flying 

   Projektgruppe Marktplatz Neustadt

Zu den Hauptzielen des Projektes gehörte vor allen Dingen die Aktivierung der Gewerbetreibenden und die Erhöhung ihres Bekanntheitsgrades. In unserer Projektarbeit haben wir ihre Bedarfe ermittelt. Wir boten einen Raum an, in dem die Unternehmer der Spandauer Neustadt ihre Probleme thematisieren konnten und ließen ihnen eine lösungsorientierte Hilfestellung und Beratung zukommen, um ihre Stabilisierung vor Ort zu gewährleisten und den Kiez positiv in der Presse und damit der öffentlichen Meinung zu positionieren.

Hierzu wurden diverse Maßnahmen entwickelt, wie: eine großflächige Gewerbetreibenden-Befragung (2014), mit Hilfe derer wir versucht haben, den Bedarf zu ermitteln. Nach der Auswertung haben wir mehrere AG-Gewerbe-Sitzungen zu Themen entwickelt, die die Gewerbetreibenden nachgefragt haben, hauptsächlich handelte es sich hierbei um Marketing und Schaufenstergestaltung aber auch Finanzen, Steuern und Versicherungen. Über die gesamte Zeit verteilt, erhielten viele unserer Gewerbetreibenden auch persönliche Beratung in den Bereichen: Buchhaltung, Steuern, Marketing/Crowdfunding, Schaufenster- und Ladengestaltung.

Um den Bekanntheitsgrad der Gewerbetreibenden zu erhöhen, haben wir diverse Gewerbe-Events und Aktionen angeschoben, wie beispielsweise den Advent to go. Hier wurden jeden Tag vom 01.12. bis 24.12. vielseitige Events gemeinsam mit den GT durchgeführt. Für eine größere Bekanntheit sorgten auch verschiedene Postkarten-Aktionen an denen die Gewerbetreibenden mitwirkten und ihre Produkte vorstellten. Diese wurden anschließend großflächig (15.000 Stück) in Spandau und angrenzenden Bezirken verteilt. 

Außerdem führten wir ein Crowdfundig-Projekt durch, um einen Schneider in der Spandauer-Neustadt zu halten. Wir erhielten 2695,- Euro um für ihn gebrauchte Maschinen zu besorgen und um den Laden aufzufrischen. Diese Aktion fand nicht nur in den online-Medien einen großen Anklang, sondern auch in der Tagespresse. Der Tagesspiegel berichtete darüber in Print und Online. Weitere Publikationen wie im Wirtschaftshof Spiegel, Online auf den Homepages des QM und der eigenen Homepage von „Marktplatz Neustadt“ sowie in sozialen Medien folgten. 

Bei einer großen Stimmungsumfrage (2017) unter den Unternehmern der Spandauer Neustadt und bei unseren regelmäßigen Bedarfsabfragerunden und nach Sitzungen mit Eigentümern aus der Neustadt wurden uns von den Gewerbetreibenden über zwei Hauptprobleme berichtet: Sauberkeit und Alkoholismus/Vandalismus. 

In dieser Hinsicht haben wir ein akutes Problem angegangen, indem wir den Bismarckplatz gemeinsam mit Hilfe der Wirtschaftsförderung und des Grünflächenamtes umgebaut und viele Störfaktoren beseitigt haben. Darüber hinaus besorgten wir finanzielle Mittel aus dem Aktionsfonds, um gemeinsam mit dem Künstler Günter Deniselle und Schülern der Borchert ISS Schule die Stromkästen am Bismarckplatz zu verschönern, da sie bis dato durch diverse Schmierereien glänzten. 

Durch unsere Projektarbeit gaben wir diverse Anstöße für Folge-Projekte: 

Durch die Thematisierung der Alkohol-Problematik, wurde ein Projekt angeregt, das sich dieses Problems annehmen soll und für das weitere Projektmittel fließen werden: Neustadtheldinnen. (Spax e.V.)

Ebenfalls gaben wir vielfach Anstoß für mehr Sauberkeit in der Spandauer Neustadt, weshalb auch ein weiteres Projekt gegründet wurde, das sich dieser Thematik annimmt: Saubere Neustadt (Life e.V.)

Darüber hinaus waren wir Ideengeber für Mittendrin

Um unsere Projektarbeit und die hieraus resultierenden Erkenntnisse an die Gewerbetreibenden zu tragen, stellten wir die Flying Communication auf die Beine, suchten die Unternehmer somit regelmäßig auf und gaben ihnen wertvolle Tipps und Informationen an die Hand. Wir verteilten bei einer Aktion von der Firma Niederberger gesponserte Besen,um die Straßen sauber zu halten und die Eigeninitiative zu fördern, wie auch diverse hierfür angefertigte Goodies wie Taschen und Schreibblocks, um das Spandauer-Neustadt-Logo in die Welt zu tragen. 

Es fanden große und pressewirksame Aktivitäten statt, die auf einen modernen, bunten, attraktiven und fortschrittlichen Kiez hinweisen sollten, so die Plastiktütenfreie Neustadt. Die Aktion, die sich an dem Projekt des Land- und Bauernmarktes der Vereinigung Wirtschaftshof orienierte, kam so gut an, dass sogar der Tagesspiegel darüber berichtete und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) uns und den daran beteiligten Schüler*innen des Freiherr vom Stein Gymnasiums eine Auszeichnung (die Namen der einzelnen Schüler wurden in der folgenden pdfDatei geschwärzt) verliehen hat. 

 Um unseren besten Gewerbetreibenden mehr öffentliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und um sie damit bekannter zu machen und das Image der Neustadt zu stärken, wurde der Top-10-Gewerbeflyer entwickelt, der mit 15.000 Stück in der Spandauer Neustadt und in angrenzenden Kiezen in Umlauf gebracht wurde. 

Darüber hinaus wurde eine Homepage entwickelt, die alle anfallenden Aktionen dokumentiert hat. Diese Seite ist, da das Projekt zum 31.12.2018 endete, auf die Webseite der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. umgezogen.  Hier können Sie sich nun über unsere Aktionen ausführlich informieren und auch unsere Gewerbetreibenden noch besser kennen lernen. 

Sichtbarkeit, Nachhaltigkeit und der Aufbau einer für die Spandauer Neustadt passenden wie auch notwendigen Identität waren uns von Anfang an sehr wichtig, weshalb ein Logo, das zunächst nur für das Projekt erstellt wurde, einen so breiten Anklang im Kiez gefunden hat, dass es vom Projekt  „Marktplatz Neustadt“ losgelöst wurde und nun für die gesamte Spandauer Neustadt steht, samt einem dafür eigens entwickelten Corporate Design, für welches ein Design-Manual erarbeitet wurde. Die hierfür notwendige Implementierung wird ab Januar 2019 das QM übernehmen. Das Logo ist urheberrechtlich geschützt. Die Genehmigung zur Verwendung des Logos obliegt dem Bezirksamt Spandau, insb. der Wirtschaftsförderung. Weiterführende Informationen erhalten Sie dort oder im Quartiersmanagement der Spandauer Neustadt bzw. dem Wirtschaftshof Spandau.

Da die meisten Gewerbetreibenden sich stets mehr Marketing für ihr Geschäft gewünscht haben, haben wir eine Werbebroschüre erstellt. Die Broschüre wird ab dem 20. April in den Räumlichkeiten des Quartiersmanagement-Büros in der Spandauer Neustadt zur Abholung ausliegen, ebenso bei der Wirtschaftsförderung im Bezirksamt Spandau und in unserem Hause. Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht!

Dr. Mariola Boensch und Gabriele Fliegel

Logoleiste

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Datenschutzerklärung Ok